Ökumenischer Herbst



Wer die Früchte erntet, weiß, dass der Winter vor der Tür steht.


Altgediente Ökumeniker wehren sich allerdings dagegen, gegenwärtig eine ökumenische Eis- oder Winterzeit zu diagnostizieren. Sie verweisen darauf, dass die Gesprächs-ergebnisse der letzten 60 Jahre doch gewaltig sind und die Ökumene einen weiten Weg zurückgelegt hat. Das ist sicher richtig, doch bleibt festzuhalten, dass die Generation der hoffnungsfrohen Ökumeniker in die Jahre kommt und es anscheinend für nötig hält, die Früchte ihrer Arbeit einzubringen und festzuhalten. Es ist für sie offensichtlich an der Zeit, „die Früchte zu ernten“, „In-Via-Erklärungen“ abzugeben, ökumenische „Zwischenrufe“ zu veröffentlichen und insgesamt davor zu warnen, erreichte Ergebnisse wieder zu vergessen.


In unserer Gemeinde leben wir im ökumenischen Herbst und ernten die Früchte jahrelange guter Zusammenarbeit. Dies drückt sich ganz praktisch darin aus, dass uns die katholischen Schwestergemeinde ohne Probleme oder viel Aufhebens der evangelischen Kirchengemeinde ihre Kirche für Gottesdienste zu Verfügung stellt.


Wir feiern also am

01.11.: 10.30 Uhr

22.11.: 18.00 Uhr (Ökumenisches Totengedenken)

29.11.: 10.30 Uhr


Gottesdienst in St. Albert. Ich möchte ausdrücklich dazu alle Menschen einladen, die am Gottesdienst teilnehmen wollen. Der Gottesdienst ist nicht exklusiv für evangelische Christen, sondern er ist immer und grundsätzlich offen für alle Menschen, die Gott suchen und nahe sein wollen.


Pfarrer Dr. Paul Metzger


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