100 Jahre Weimarer Verfassung


Am 31. Juli 1919 wurde die „Verfassung des Deutschen Reiches“ in Weimar beschlossen und am 11. August 1919 von Reichspräsident Friedrich Ebert beschlossen. Damit war die erste wirksame demokratische Verfassung Deutschlands in Kraft gesetzt. Sie stellt auch für das Verhältnis von Kirche und Staat eine tiefgreifende Zäsur dar. Die „Kirchenartikel“ der Weimarer Verfassung werden 1949 in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland überführt und bestimmen bis heute unser Verhältnis von Kirche und Staat.


Aus diesem Anlass


In unserer Vortragsreihe 2019 erinnern wir an diesen grundlegenden Einschnitt und zeigen, wie sich das Verhältnis von Kirche und Staat entwickelt hat. Wir zeichnen die spannungsvolle Beziehung von Kirche und Staat von den Christenverfolgungen bis zur römischen Staatskirche und dem andauernden Konflikt zwischen Papst und König nach. Wir erklären, wie das Verhältnis von Kirche und Staat heute aussieht (Stichwort: „Kirchensteuer“) und zeigen, wie andere Länder auf der Erde dieses Verhältnis regeln.


100 Jahre Weimarer Verfassung: Ein Datum, das für uns mehr bedeutet als uns oft bewusst ist.


28. März 2019, 19.30 Uhr

„Kirche und Staat im Neuen Testament“

Pfarrer Dr. Paul Metzger


27. Juni 2019, 19.30 Uhr

„Kirche und Staat in der Geschichte“

Pfarrer i.R. Volker Keller


17. Oktober 2019, 19.30 Uhr

„100 Jahre Weimarer Verfassung“

Dr. habil. Katharina Kunter


04. November 2019, 19.30 Uhr

„Kirche und Staat in der Welt“

PD Dr. Gisa Bauer


Veranstaltungsort:

Protestantisches Gemeindezentrum Pfingstweide


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