Ein Schiff wird kommen...

Das Gastgeschenk


Die Erwartung, die in diesem alten Schlager zum Ausdruck kommt, hat sich mit der Ankunft der Freunde aus Lorient voll bestätigt, wenngleich diese selbst mit dem Auto angereist waren. Das Schiff kam als Gastgeschenk aus unserer Partnerstadt für unsere Gemeinde. Dabei geht es nicht primär um seinen materiellen, sondern auch um seinen ideellen Wert als christliches Symbol: Das Schiff als Zeichen der Kirche und des menschlichen Lebens - mit allen damit verbundenen Turbulenzen - im Meer der Zeit. Das Schiff, das Rettung und Überleben verheißt, so wie die Arche Noah und wie der Fischzug der Jünger auf dem See Genezareth. Das Schiff, das nach dem Auf und Ab des Lebens schließlich im sicheren Hafen Gottes landet. Doch davon waren wir bei unserem Grillfest in der Gemeinde noch weit entfernt.



Gastgeschenk aus unserer Partnerstadt Lorient für unsere Gemeinde
Rosemarie Haag und Jean Pierre Etcheverry


Partnerschaft feiern im Rahmen des Stadtfestes


Zusammen mit unserer Dekanin, Frau Barbara Kohlstruck und unserem früheren Pfarrer, Herrn Stefan Bauer mit Frau Annette feierten wir unsere Partnerschaft, die nun schon 55 Jahre währt und durch den engagierten Einsatz vieler Partnerschaftsfreunde immer wieder neue Früchte trägt. Dabei waren wir nicht die Einzigen, die ein Jubiläum feierten.


Zusammen mit uns feierten noch Pasadena (70), Dessau-Rosslau (30) und Antwerpen (20) Jahre Partnerschaft mit Ludwigshafen.


Die Stadt verknüpfte diese Feierlichkeiten mit dem Stadtfest, das vom 22. – 24. Juni stattfand. Dabei bot sich uns die Möglichkeit an einer abendlichen Schifffahrt auf dem Rhein teilzunehmen und uns mit einem Stand vor der Rheingalerie zu präsentieren.


Wie schon 2008 stellten wir dabei mit einer Reihe von (aktualisierten) Bildtafeln die Früchte unserer Partnerschaft in den Mittelpunkt. War am Anfang des Austausches der Gedanke der Versöhnung ausschlaggebend, war es jetzt die Solidarität in Krisenzeiten, verursacht durch die schrecklichen Attentate und Unglücke in beiden Ländern. Aber es ging auch darum, durch gemeinsame Reisen neue Horizonte zu entdecken und die Kultur der ´Anderen´ durch Spracherwerb und partnerschaftliches Miteinander besser kennenzulernen und zu verstehen.


Mit dem offiziellen Abschluss der vier Jubiläumsfeiern durch einen bewegenden ökumenischen Gottesdienst in der Apostelkirche war das Programm unserer Freunde noch nicht beendet.


Partnerschaft feiern im Rahmen unserer Gemeinde


Bereits am Vorabend des Gottesdienstes luden wir unsere Freunde und die Gemeinde zu einem Grillfest ein, bei dem wie immer nicht nur gegessen und getrunken, sondern zu den Klängen der Drehorgel auch fröhlich gesungen wurde.


Danach hatten sich die Lorienteser mit Ausflügen nach Heidelberg, Kaiserslautern (200-Jahr-Feier der Kirchenunion!) und Hambach noch weitere Ziele gesetzt.


Nach einer gemeinsamen Abschiedsfeier traten sie am Morgen des 28. Juni mit einem Loblied die Rückreise an.


Was bleibt? Das immer neue Erlebnis der Freundschaft durch die Pflege alter Kontakte ebenso wie das Entstehen neuer Bande, eine wachsende Vertrautheit und die Hoffnung auf ein glückliches Wiedersehen.


Was noch fehlt? Der Dank an alle Mitwirkenden, die zum Gelingen dieses eindrucksvollen Jubiläums beigetragen haben – durch ihre Mithilfe bei der Organisation, wobei die Heinzelmännchen-Arbeit in der Küche besonders hervorzuheben ist - und ganz einfach durch ihr Dabeisein und ihre Unterstützung mit viel guter Laune. An die ganze Gemeinde geht der Dank des Partnerschaftsbüros der Stadt für unser aller ´großes Engagement´.


Ursula Päßler


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